Datenschutzerklärung
Diese Erklärung beschreibt, welche personenbezogenen Daten wir bei der Nutzung von Werkerly verarbeiten, auf welcher Rechtsgrundlage das geschieht und welche Rechte Sie haben.
1 Verantwortlicher
Verantwortlicher im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO für die unter Ziffer 2 lit. a beschriebenen Verarbeitungen ist:
- Anbieter
- Enver Eser, Einzelunternehmen, handelnd unter der Geschäftsbezeichnung „Wemodo“
- Anschrift
- Feuerbachstraße 1A, 89331 Burgau, Deutschland
- info@werkerly.de
- Telefon
- +49 163 6747098
Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht benannt. Anfragen zum Datenschutz richten Sie bitte an die oben genannte E-Mail-Adresse.
Vollständige Anbieterangaben im Impressum2 Zwei Rollen: wofür wir verantwortlich sind – und wofür Ihr Betrieb
Werkerly ist eine Software für Handwerksbetriebe. Deshalb verarbeiten wir personenbezogene Daten in zwei rechtlich unterschiedlichen Rollen. Diese Unterscheidung entscheidet darüber, an wen Sie sich mit Ihren Rechten wenden.
- a) Als Verantwortlicher
- für die Daten, die beim Bereitstellen und Abrechnen der Software selbst anfallen: Registrierung und Konto des Betriebsinhabers samt Nachweis seiner Zustimmung und seiner Bestätigung, als Unternehmer zu handeln, Firmenstammdaten, Abonnement und Zahlung, Support-Kommunikation, Verwaltungsvermerke zum Kundenkonto, Schutz vor Missbrauch und automatisierten Anmeldeversuchen, technische Verbindungsdaten und Fehlerberichte.
- b) Als Auftragsverarbeiter
- für alle Inhalte, die ein Handwerksbetrieb in Werkerly einstellt – insbesondere die Daten seiner Beschäftigten (Zeiterfassung, Tageszettel, Urlaub und Abwesenheiten, Personal- und Vergütungsdaten, Personaldokumente, optional Standort) und die Daten seiner Kunden, auch soweit diese ein Angebot online annehmen oder vom Betrieb über Werkerly Nachrichten erhalten. Verantwortlicher dafür ist allein der jeweilige Betrieb. Wir verarbeiten diese Daten ausschließlich weisungsgebunden nach Art. 28 DSGVO auf Grundlage des Auftragsverarbeitungsvertrags und nutzen sie nicht für eigene Zwecke.
Wenn Sie Beschäftigter eines Handwerksbetriebs sind, der Werkerly einsetzt: Verantwortlich für Ihre Daten ist Ihr Arbeitgeber. Richten Sie Auskunfts-, Berichtigungs- oder Löschverlangen bitte zuerst an ihn. Wir unterstützen ihn bei der Erfüllung dieser Pflichten und leiten Anfragen, die uns direkt erreichen, an ihn weiter. Die Löschung Ihres Zugangs können Sie auch direkt in der App beantragen (Ziffer 15).
Wenn Sie Kunde eines solchen Betriebs sind, gilt dasselbe: Verantwortlich ist der Betrieb. Einzelheiten stehen in Ziffer 14.
3 Welche Daten wir verarbeiten
- Konto- und Zugangsdaten
- Name, E-Mail-Adresse, Passwort (ausschließlich als kryptografischer Hash), zugewiesene Rolle und Funktionsbezeichnung im Betrieb, Profilbild sowie der Zeitpunkt der letzten Aktivität in der App.
- Nachweis der Zustimmung
- Zeitpunkt, IP-Adresse und Browserkennung bei der Zustimmung zu Nutzungsbedingungen und Auftragsverarbeitungsvertrag sowie bei der Bestätigung, als Unternehmer zu handeln – siehe Ziffer 11.
- Firmenstammdaten
- Firmenname, Anschrift, Steuernummer bzw. USt-IdNr., Bankverbindung (IBAN) für die Rechnungsstellung, Firmenlogo.
- Angabe zur Herkunft
- Freiwillig und nur, wenn Sie sie am Ende der Einrichtung auswählen: wie Sie auf Werkerly aufmerksam geworden sind (etwa Suchmaschine, KI-Assistent, Empfehlung, App-Store oder soziale Medien). Die Angabe ist am Firmenkonto gespeichert; wir werten sie nur zusammengezählt aus.
- Abrechnungsdaten
- Abonnement- und Zahlungsstatus sowie genutzte Kontingente, etwa die Zahl der Belegerkennungen je Monat. Vollständige Zahlungsdaten (Karten- bzw. SEPA-Daten) werden ausschließlich von Stripe verarbeitet und erreichen unsere Systeme nicht.
- Auftrags- und Kundendaten
- Kunden, Objekte/Baustellen, Aufträge, Angebote samt Online-Annahme oder -Ablehnung, Rechnungen, Tageszettel, Regieberichte und Aufmaße einschließlich Unterschriften sowie Protokolle über den Versand an Kunden (Empfänger, Betreff, Zeitpunkt, Ergebnis).
- Arbeitszeitdaten
- Beginn, Ende und Pausen von Arbeitszeiten, Tageszettel, Einsatzplanung, Urlaubsanträge und -stände. Bei nachträglichen Korrekturen zusätzlich: Bearbeiter, Zeitpunkt und Grund der Änderung.
- Personal- und Vergütungsdaten
- Vom Betrieb zu seinen Beschäftigten erfasste Angaben wie Anschrift, Geburtsdatum, Personalnummer, Notfallkontakt, Bankverbindung, Steuer-Identifikationsnummer und Steuerklasse, Stundenlohn oder Gehalt, Verrechnungssätze, Qualifikationen sowie interne Notizen der Betriebsleitung.
- Personaldokumente
- Vom Betrieb hinterlegte Dokumente seiner Beschäftigten, etwa Arbeitsverträge, Qualifikationsnachweise, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, Gesundheitszeugnisse oder Führungszeugnisse. Diese können Gesundheitsdaten (Art. 9 DSGVO) und Daten über strafrechtliche Verurteilungen (Art. 10 DSGVO) enthalten.
- Support-Anfragen und Anträge
- Inhalt und Verlauf von Support-Anfragen samt beigefügter Bilder und technischem Kontext (aufgerufene Seite, Rolle, Paket, App-Version) sowie Anträge von Beschäftigten auf Löschung ihres Zugangs.
- Material und Belege
- Materialverbrauch, Ausgaben sowie hochgeladene Beleg- und Baustellenfotos.
- Standortdaten
- Nur bei ausdrücklicher Einwilligung, in zwei getrennt zu erteilenden Stufen – siehe Ziffer 5.
- Push-Token
- Ein Gerätekennzeichen zur Zustellung von Benachrichtigungen – siehe Ziffer 8.
- Protokoll- und Verbindungsdaten
- Ein unveränderliches Änderungsprotokoll (Audit-Log) zu steuerrelevanten Vorgängen, technische Fehlerberichte sowie die beim Aufruf anfallenden Verbindungsdaten (IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse), die unser Hosting-Dienstleister zur Auslieferung und Angriffsabwehr verarbeitet – siehe Ziffer 17.
4 Zwecke und Rechtsgrundlagen
- Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO
- Erfüllung des Nutzungsvertrags: Bereitstellung der Software, Kontoverwaltung, Abwicklung des Abonnements, Beantwortung von Support-Anfragen.
- Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO
- Erfüllung rechtlicher Pflichten des Anbieters, insbesondere die Aufbewahrung seiner eigenen Rechnungen und Buchungsbelege (§ 147 AO, § 257 HGB, § 14b UStG) und der Nachweis durchgeführter Löschungen (Art. 5 Abs. 2 DSGVO).
- Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO
- Berechtigte Interessen: IT-Sicherheit, Schutz der Konten vor automatisierten Anmeldeversuchen, Abwehr von Angriffen und Missbrauch, Stabilität und Fehlerbehebung, die zusammengezählte Auswertung der freiwilligen Angabe, wie ein Betrieb auf Werkerly aufmerksam wurde, die Dokumentation von Verwaltungsvorgängen am Kundenkonto sowie der Nachweis, dass Nutzungsbedingungen und Auftragsverarbeitungsvertrag akzeptiert und die Unternehmereigenschaft bestätigt wurden, sowie eine datenschutzfreundliche Reichweitenmessung unserer Website ohne Cookies (Ziffer 13). Ein Profiling zu Werbezwecken findet nicht statt.
- Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO
- Einwilligung: Erhebung von Standortdaten – getrennt für die Zeitbuchung und für die Position während der laufenden Arbeitszeit – sowie die Benachrichtigung über die Warteliste. Jede Einwilligung ist einzeln und jederzeit widerrufbar.
- Beschäftigtendaten (Verantwortlicher: der Betrieb)
- Die Verarbeitung von Arbeitszeit-, Einsatz- und Personaldaten beruht beim Betrieb als Arbeitgeber auf Art. 6 Abs. 1 lit. b und lit. c DSGVO – etwa der Aufzeichnungspflicht nach § 16 Abs. 2 ArbZG –, die Standorterhebung auf Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a, Art. 7 DSGVO, § 26 Abs. 2 BDSG) die Ablage von Gesundheitsdaten auf Art. 9 Abs. 2 lit. b DSGVO in Verbindung mit § 26 Abs. 3 BDSG und die Ablage von Führungszeugnissen auf einer Rechtsvorschrift, die ihre Einholung vorsieht oder zulässt (Art. 10 DSGVO). Ob diese Grundlagen im Einzelfall tragen, prüft der Betrieb.
Die bei der Registrierung abgefragten Angaben sind für den Abschluss des Nutzungsvertrags erforderlich; ohne sie kann kein Konto eröffnet werden. Die Freigabe von Standort und Push-Benachrichtigungen ist freiwillig; ohne sie bleibt die Software im Übrigen uneingeschränkt nutzbar.
5 Standortdaten
Standortdaten werden ausschließlich dann erhoben, wenn die betroffene Person zuvor ausdrücklich und freiwillig eingewilligt hat. Zusätzlich muss der Betrieb die Funktion aktiviert haben. Ohne beides findet keinerlei Standorterhebung statt – die Funktion bleibt vollständig deaktiviert.
Es gibt zwei getrennte Einwilligungen. Sie werden einzeln erteilt und einzeln widerrufen; wer nur der ersten zustimmt, für den findet die zweite Verarbeitung nicht statt.
- Stufe 1 – Standort bei der Zeitbuchung
- Erfasst wird die Position im Moment von Beginn, Pause und Ende einer Zeitbuchung, um die Buchung einer Baustelle zuordnen zu können.
- Stufe 2 – Position während der laufenden Arbeitszeit
- Solange eine Zeitbuchung läuft und die App geöffnet ist, übermittelt das Gerät seine Position im Abstand von 30 Minuten. Ist die App geschlossen, wird nichts übermittelt. Die Betriebsleitung sieht den zuletzt übermittelten Punkt mit seinem Zeitpunkt, wenn sie die Karte öffnet; eine Anfrage an das Gerät oder eine Benachrichtigung findet dabei nicht statt.
Beides endet mit der Zeitbuchung. Nach dem Ausstempeln wird kein Standort mehr erhoben, und der zuletzt gespeicherte Punkt wird gelöscht.
6 Was mit den Standortdaten geschieht – und was ausdrücklich nicht
Von der Position während der Arbeitszeit wird ausschließlich der jeweils letzte Punkt gespeichert. Jede neue Meldung überschreibt die vorherige; eine Aufzeichnung zurückliegender Positionen entsteht dabei nicht und ist technisch nicht vorgesehen. Spätestens 24 Stunden nach der letzten Meldung wird der Punkt gelöscht, im Regelfall bereits mit dem Ausstempeln.
Eine Ortung im Hintergrund findet nicht statt. Die App fordert keine dauerhafte Standortberechtigung an und kann keine Position übermitteln, während sie geschlossen ist. Außerhalb einer laufenden Zeitbuchung – also insbesondere nach Feierabend, am Wochenende und im Urlaub – wird kein Standort erhoben.
Eine Auswertung des Standorts zur Verhaltens- oder Leistungskontrolle findet nicht statt. Es werden keine Wege zwischen zwei Punkten aufgezeichnet, keine Aufenthaltsdauern berechnet und keine Bewegungsmuster ausgewertet.
Die Punkte können der Betriebsleitung – den Nutzern mit der Rolle „Chef“ – innerhalb desselben Betriebs auf einer Karte angezeigt werden, um den Einsatz zu koordinieren. Jeder Punkt trägt dabei den Zeitpunkt seiner Erfassung, damit erkennbar bleibt, wie aktuell er ist. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne gültige Einwilligung erscheinen nicht auf dieser Karte. Zu den angezeigten Personen ist außerdem erkennbar, wie lange ihre letzte Aktivität in der App zurückliegt.
Für die Betriebsleitung ist erkennbar, ob eine Person die Standortfreigabe erteilt hat oder nicht – ohne diese Angabe wäre für sie nicht nachvollziehbar, warum jemand auf der Karte fehlt. Angezeigt wird ausschließlich der gegenwärtige Stand, nicht der Zeitpunkt einer Erteilung oder eines Widerrufs. Eine Benachrichtigung über einen Widerruf erfolgt nicht.
7 Ihre Kontrolle über die Standortdaten
Jede betroffene Person kann in der App unter „Einstellungen → Profil & Sicherheit" einsehen, wer wann ihren aktuellen Standort auf der Karte angesehen hat; wiederholtes Aktualisieren innerhalb von 15 Minuten wird dabei als eine Ansicht erfasst. Dieses Protokoll wird 90 Tage aufbewahrt.
Jede der beiden Einwilligungen kann jederzeit einzeln und mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden – in der App unter „Einstellungen → Profil & Sicherheit" oder auf Betriebssystemebene. Nach einem Widerruf werden keine neuen Standorte mehr erhoben, und bereits erfasste Punkte werden der Betriebsleitung nicht mehr angezeigt. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt.
Mit dem Widerruf der Einwilligung in die Position während der Arbeitszeit wird der gespeicherte aktuelle Punkt sofort gelöscht.
Ein Widerruf und eine verweigerte Einwilligung sind folgenlos. Die App stellt sie neutral dar und meldet sie der Betriebsleitung nicht als Vorgang.
Der Betrieb als Verantwortlicher hat seine Beschäftigten vor der Einwilligung in Textform über den Zweck und das Widerrufsrecht aufzuklären und zu prüfen, ob für den Einsatz der Funktion eine Datenschutz-Folgenabschätzung erforderlich ist; die Ortung von Beschäftigten im Außendienst gehört zu den Verarbeitungen, für die die Aufsichtsbehörden eine solche Abschätzung regelmäßig verlangen.
Setzt ein Betrieb einen Betriebsrat ein, unterliegt die Nutzung dieser Funktion der Mitbestimmung nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG. Die Verantwortung hierfür liegt beim jeweiligen Betrieb als Arbeitgeber.
8 Push-Benachrichtigungen
Für Push-Benachrichtigungen (z. B. neue Tageszettel, Rückmeldungen, Urlaubsentscheidungen) nutzen wir Firebase Cloud Messaging der Google Ireland Limited. Dabei wird Ihrem Gerät ein Token zugewiesen, das wir speichern, um Nachrichten zustellen zu können. Push-Benachrichtigungen gibt es nur in den Apps für iPhone und Android.
Die Benachrichtigung besteht aus einem kurzen Titel und Text. Je nach Anlass kann er den Namen von Beschäftigten oder Kunden, den Betreff eines Vorgangs oder den Anfang einer Notiz enthalten – etwa „Tag abgeschlossen: [Name]“ oder „[Kunde] hat das Angebot angenommen“. Diese Angaben durchlaufen bei der Zustellung die Infrastruktur von Google und auf dem iPhone zusätzlich die von Apple. Einzelne Arten von Benachrichtigungen lassen sich in der App abschalten.
Auf dem iPhone stellt Firebase die Nachricht über den Apple Push Notification Service zu. Dabei erhält Apple das Gerätetoken und den Inhalt der Benachrichtigung und verarbeitet sie in eigener Verantwortung (Apple Distribution International Ltd., Irland).
Die Zustellung erfolgt nur nach Ihrer Freigabe auf Betriebssystemebene. Die dafür nötige Speicherung auf Ihrem Gerät ist für den von Ihnen gewünschten Dienst erforderlich (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG); die weitere Verarbeitung beruht auf Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Sie können die Benachrichtigungen jederzeit in den Systemeinstellungen Ihres Geräts deaktivieren; das Token wird dann nicht weiter genutzt.
9 Automatische Beleg-Erkennung
Belege, Rechnungen und Lieferscheine können Sie fotografieren oder hochladen. Werkerly liest die enthaltenen Angaben – Datum, Betrag, Steuersatz, Lieferant, Positionen – dann automatisch aus, damit Sie sie nicht abtippen müssen. Die Erkennung startet nur, wenn Sie sie im jeweiligen Vorgang auslösen.
In der App auf iPhone und Android wird der Text zunächst unmittelbar auf Ihrem Gerät erkannt; in diesem Fall verlässt das Dokument Ihr Gerät für die Erkennung nicht. Reicht das nicht aus – etwa bei PDF-Dateien, mehrseitigen Rechnungen, Lieferscheinen oder schlechter Bildqualität – und im Browser stets, übermitteln wir das Dokument an OpenRouter, Inc. (Vereinigte Staaten). OpenRouter leitet es ausschließlich an den KI-Modellanbieter Anthropic, PBC (Vereinigte Staaten) weiter, der es maschinell auswertet. Der Dienst ist bei uns fest darauf eingestellt – ein anderer Modellanbieter kommt nicht zum Zuge, und PDF-Dateien werden nicht zuvor durch einen dritten Dienst ausgelesen.
Übermittelt wird dabei ausschließlich das Dokument selbst, so wie Sie es aufgenommen oder hochgeladen haben. Es kann Namen, Anschriften, Beträge und Bestellangaben enthalten. Der Aufruf erfolgt von unserem Server aus – Ihre IP-Adresse und Ihre Kontodaten werden nicht mitübermittelt, ein Zugriff auf Ihren übrigen Datenbestand findet nicht statt.
Die übermittelten Inhalte werden nicht zum Training von KI-Modellen verwendet. OpenRouter speichert sie nicht über die Bearbeitung der Anfrage hinaus. Anthropic speichert sie für bis zu 30 Tage, um Missbrauch zu erkennen, und löscht sie anschließend; Inhalte, die dabei als Verstoß gegen die Nutzungsrichtlinien des Anbieters auffallen, können länger aufbewahrt werden. Die Voraussetzungen der Übermittlung in die Vereinigten Staaten beschreibt Ziffer 18.
Das Ergebnis ist ein Vorschlag: Er wird Ihnen zur Prüfung angezeigt und erst nach Ihrer Bestätigung gespeichert. Eine automatisierte Entscheidung im Sinne des Art. 22 DSGVO ist damit nicht verbunden (siehe Ziffer 22).
Rechtsgrundlage ist die Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Soweit dabei Daten Ihres Betriebs betroffen sind, handeln wir weisungsgebunden als Auftragsverarbeiter (Ziffer 2 lit. b).
10 Adresssuche und Kartenansicht
Wenn Sie in Werkerly eine Anschrift eingeben, schlagen wir passende Adressen vor. Dazu übermittelt unser Server den eingegebenen Suchtext an den Geodienst Geoapify (KEPTAGO LTD, Zypern). Der Aufruf erfolgt von unserem Server aus; Ihre IP-Adresse und Ihre Kontodaten erreichen den Dienst nicht.
Die Kartenansicht – etwa die Standortkarte der Betriebsleitung – bezieht ihre Kartenbilder ebenfalls über unseren Server von Geoapify. Übermittelt wird dabei nur, welcher Kartenausschnitt benötigt wird; wer die Karte aufruft oder welche Person sich in dem Ausschnitt befindet, erfährt der Dienst nicht.
Geoapify verarbeitet die Anfragen in Rechenzentren in der Europäischen Union und bewahrt Protokolle höchstens 24 Stunden auf, in Ausnahmefällen bis zu zwei Monate. Rechtsgrundlage ist die Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO); für Adressen der Kunden Ihres Betriebs handeln wir als Auftragsverarbeiter.
Wenn Sie aus Werkerly heraus eine Navigation starten, öffnet sich die Karten-App Ihres Geräts oder Google Maps mit dem Ziel. Die Übergabe löst erst Ihr Tippen aus; ab dann gilt die Datenschutzerklärung des jeweiligen Anbieters.
11 Registrierung und Nachweis Ihrer Zustimmung
Bei der Registrierung erheben wir Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse und ein Passwort und legen dazu ein Firmenkonto an, dessen Stammdaten Sie in den Einstellungen ergänzen. Anschließend senden wir eine Bestätigung an die angegebene E-Mail-Adresse.
Wenn Sie den Nutzungsbedingungen und dem Auftragsverarbeitungsvertrag zustimmen und bestätigen, als Unternehmer zu handeln, speichern wir zu jeder dieser Erklärungen zum Nachweis den Zeitpunkt, die Fassung der Dokumente, denen Sie zugestimmt haben, Ihre IP-Adresse und die Kennung Ihres Browsers (User-Agent). Ohne diese Angaben könnten wir im Streitfall nicht belegen, dass die Erklärung von Ihnen stammt.
Rechtsgrundlage ist für die Kontodaten die Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO) und für die Nachweisdaten unser berechtigtes Interesse an der Nachweisbarkeit (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Die Nachweisdaten bleiben bis zur Löschung des Kontos gespeichert und werden mit ihr gelöscht.
Legt Ihr Betrieb für Sie einen Zugang an, erhalten Sie die Zugangsdaten per E-Mail. Eine Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen wird dabei nicht von Ihnen verlangt, weil Vertragspartner Ihr Betrieb ist.
12 Schutz vor automatisierten Anmeldeversuchen
Um Konten vor automatisierten Anmeldeversuchen und die Registrierung vor Missbrauch zu schützen, kann bei der Anmeldung, der Registrierung, beim Zurücksetzen und beim Ändern des Passworts eine Prüfung durch den Dienst Turnstile der Cloudflare, Inc. (USA) vorgeschaltet sein. Sie läuft in der Regel unsichtbar im Hintergrund und prüft, ob die Anfrage von einem Menschen stammt.
Ist die Prüfung eingeschaltet, lädt Ihr Browser bzw. die App dafür ein Programm von Cloudflare. Cloudflare erhält dabei insbesondere Ihre IP-Adresse, die Browserkennung (User-Agent), technische Merkmale der verschlüsselten Verbindung und die Angabe, auf welcher Seite die Prüfung stattfindet. Cloudflare verarbeitet diese Angaben für uns, um die Prüfung durchzuführen, und nach eigenen Angaben zusätzlich in eigener Verantwortung, um seine Erkennung automatisierter Zugriffe zu verbessern. Das Ergebnis der Prüfung speichern wir nicht.
Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an der Sicherheit der Konten und am Schutz vor Missbrauch (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Soweit dafür auf Informationen in Ihrem Endgerät zugegriffen wird, ist das für den von Ihnen gewünschten sicheren Zugang unbedingt erforderlich (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Zur Übermittlung in die USA siehe Ziffer 18.
13 Reichweitenmessung auf unserer Website
Auf unserer Website werkerly.de – nicht in der Web-Anwendung und nicht in der App – setzen wir eine cookielose Reichweitenmessung ein. Sie zeigt uns, welche Seiten aufgerufen werden, woher die Besucher kommen und wie viele von ihnen zur Anmeldung oder Registrierung wechseln. Die Messung betreiben wir selbst mit dem Analysedienst von Wemodo, zu dem Werkerly gehört; die Daten werden auf Servern der Cloudflare, Inc. verarbeitet (siehe Ziffer 17).
Dabei werden keine Cookies gesetzt und keine Informationen auf Ihrem Endgerät gespeichert, auch nicht im lokalen Speicher des Browsers (Local Storage oder Session Storage). Im Browser wird lediglich geprüft, ob Sie „Do Not Track“ oder „Global Privacy Control“ aktiviert haben. Erfasst werden die aufgerufene Seite (Adresse ohne Parameter – nur Kampagnenangaben wie utm_source bleiben erhalten) und ihr Titel, die Domain der zuvor besuchten Website (Referrer), die Verweildauer, Klicks auf die Schaltflächen zur Anmeldung und zur Registrierung und auf Kontaktmöglichkeiten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse, WhatsApp oder Routenplanung) sowie das Absenden von Formularen, ohne deren Inhalt. Gerätetyp, Browser und Betriebssystem werden aus der Browserkennung (User-Agent) bestimmt, die Ihr Browser bei jedem Seitenabruf ohnehin mitsendet, Land, Region und Stadt aus der IP-Adresse.
Ihre IP-Adresse wird nicht gespeichert, sondern nur kurzzeitig bei der Übermittlung verarbeitet. Um Seitenaufrufe desselben Besuchs zusammenzufassen, wird aus IP-Adresse, Browserkennung und einem täglich neu erzeugten Zufallswert ein Hashwert gebildet; der Zufallswert wird nach spätestens zwei Tagen gelöscht. Eine Wiedererkennung über den Tag hinaus ist damit nicht möglich. In der Auswertung erscheinen Orte mit weniger als drei Besuchern nur zusammengefasst, damit sich einzelne Besuche nicht zuordnen lassen. Zum Schutz vor Missbrauch und Überlastung wird zusätzlich ein mit einem geheimen Schlüssel aus der IP-Adresse gebildeter Kennwert gespeichert, um die Zahl der Übermittlungen pro Tag zu begrenzen; er wird nach spätestens drei Tagen gelöscht.
Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einer datenschutzfreundlichen Analyse und Verbesserung unseres Angebots (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Soweit beim Laden des Messskripts auf Informationen in Ihrem Endgerät zugegriffen wird, beschränkt sich dies auf die Prüfung Ihrer Datenschutzeinstellungen und die technisch erforderliche Übermittlung; wir stützen dies auf § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG.
Sie können der Messung jederzeit widersprechen, indem Sie in Ihrem Browser „Do Not Track“ oder „Global Privacy Control“ aktivieren – dann findet keine Messung statt. Ihr Widerspruchsrecht nach Art. 21 DSGVO (Ziffer 20) bleibt davon unberührt.
Einzelne Seitenaufrufe werden nur für den laufenden Monat und die drei Monate davor gespeichert. Ältere Monate werden zu Monatssummen zusammengefasst (etwa Besucherzahlen je Seite, Quelle, Stadt oder Gerätetyp), die keinen Bezug zu einzelnen Besuchen mehr haben; die einzelnen Seitenaufrufe werden dabei gelöscht. Die Monatssummen werden nach 25 Monaten gelöscht.
14 Wenn Sie Kunde eines Betriebs sind, der Werkerly nutzt
Handwerksbetriebe versenden über Werkerly Angebote, Rechnungen, Mahnungen, Berichte und Nachweise an ihre Kunden. Verantwortlicher für Ihre Daten ist in diesem Fall der Betrieb, der Ihnen die Nachricht geschickt hat; wir handeln für ihn als Auftragsverarbeiter (Ziffer 2 lit. b). Richten Sie Anfragen zu Ihren Daten bitte an ihn.
Für den Versand verarbeiten wir Ihre E-Mail-Adresse, den Betreff, den Nachrichtentext und die angehängten Dokumente und halten im Auftrag des Betriebs fest, wann eine Nachricht an welche Adresse ging und ob die Zustellung gelang. Der Versand erfolgt über den in Ziffer 17 genannten E-Mail-Dienstleister oder über einen Mailserver des Betriebs. Antworten, die uns statt den Betrieb erreichen, leiten wir an ihn weiter.
Erhalten Sie ein Angebot mit einem persönlichen Link, können Sie es dort ansehen, als PDF herunterladen, annehmen oder ablehnen. Bei einer Annahme speichern wir den Namen, den Sie eingeben, und den Zeitpunkt, bei einer Ablehnung den Zeitpunkt und einen etwaigen Grund; der Betrieb wird darüber benachrichtigt. Zum Schutz vor dem Durchprobieren von Links zählen wir Aufrufe je IP-Adresse kurzzeitig im Arbeitsspeicher des Servers, ohne sie zu speichern.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung durch den Betrieb ist in der Regel die Anbahnung oder Erfüllung des Vertrags mit Ihnen (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Die Daten bleiben gespeichert, solange der Betrieb sie in Werkerly vorhält; für Rechnungen und angenommene Angebote gelten beim Betrieb die handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen.
15 Support, Löschanträge und Verwaltung der Kundenkonten
Nutzer mit der Rolle Chef können in der App Support-Anfragen stellen. Wir verarbeiten dabei Betreff, Nachrichtentext und beigefügte Bilder sowie – damit wir das Problem nachvollziehen können – die aufgerufene Seite, die Rolle, das Paket und die App-Version. Über neue Anfragen werden wir per E-Mail benachrichtigt.
Beschäftigte können in der App die Löschung ihres Zugangs beantragen. Der Antrag geht an die Betriebsleitung und wird zugleich bei uns mit Name, Rolle und E-Mail-Adresse der antragstellenden Person als Vorgang erfasst, damit wir den Betrieb an die gesetzliche Frist von einem Monat erinnern können. Über den Antrag entscheidet der Betrieb.
Zur Betreuung der Kundenkonten halten wir Verwaltungsvorgänge am Konto fest, etwa die Verlängerung einer Testphase, das Freischalten von Funktionen, gewährte Gutscheine oder eine Sperre. Löscht ein Betrieb sein Konto, bleibt als Nachweis ein Löschprotokoll mit Zeitpunkt, Umfang und dem Namen der Person, die die Löschung angewiesen hat.
Rechtsgrundlage ist für Support-Anfragen die Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), für Löschanträge unsere Pflicht, den Betrieb als Auftragsverarbeiter bei den Rechten der Betroffenen zu unterstützen (Art. 28 Abs. 3 lit. e DSGVO), und für Verwaltungsvermerke und Löschprotokoll unser berechtigtes Interesse an einer nachvollziehbaren Kontoführung sowie unsere Rechenschaftspflicht (Art. 6 Abs. 1 lit. c und f, Art. 5 Abs. 2 DSGVO). Speicherdauer: Ziffer 19.
16 Speicherung auf Ihrem Endgerät
Werkerly legt im Browser bzw. in der App nur Einträge ab, die für den von Ihnen genutzten Dienst unbedingt erforderlich sind (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Eine Einwilligung ist dafür nicht erforderlich.
- Anmeldung
- Sitzungsinformationen, damit Sie angemeldet bleiben – im Browser als Cookie, in der App im Speicher der App.
- Sprache
- Die von Ihnen gewählte Sprache der Oberfläche, im Browser als Cookie mit einer Laufzeit von rund 13 Monaten.
- Einstellungen
- Ansichtseinstellungen – etwa das Ausblenden von Beträgen oder der Aufbau der Startseite – sowie der Stand einer laufenden Zeiterfassung und nicht abgeschickte Entwürfe von Support-Anfragen.
- Offline-Nutzung
- Zuletzt geladene Inhalte und noch nicht übertragene Eingaben, damit die App auch ohne Netzverbindung arbeitet. Diese Einträge können Daten aus Ihrem Betrieb enthalten. Noch nicht übertragene Eingaben werden gesendet, sobald wieder eine Verbindung besteht. Beim Abmelden werden diese Einträge vom Gerät gelöscht.
- Prüfung auf automatisierte Anmeldeversuche
- Sofern eingeschaltet, liest die Prüfung nach Ziffer 12 technische Merkmale Ihres Browsers aus.
Cookies oder vergleichbare Techniken zu Werbe-, Analyse- oder Trackingzwecken setzen wir nicht ein. Die Reichweitenmessung auf unserer Website kommt ohne Speicherung auf Ihrem Gerät aus – siehe Ziffer 13. Sie können die gespeicherten Einträge jederzeit über die Einstellungen Ihres Browsers oder Ihres Geräts löschen; danach müssen Sie sich neu anmelden.
17 Empfänger und eingesetzte Dienstleister
Wir geben personenbezogene Daten nur weiter, soweit dies zur Leistungserbringung erforderlich ist oder eine rechtliche Pflicht besteht. Die nachstehenden Dienstleister verarbeiten Daten in unserem Auftrag auf Grundlage von Verträgen nach Art. 28 DSGVO, soweit nicht ausdrücklich eine eigene Verantwortung angegeben ist.
- Supabase Pte. Ltd. (Singapur)
- Datenbank, Authentifizierung, Dateispeicher und serverseitige Funktionen, etwa zur Erzeugung von PDF-Dokumenten. Die Datenhaltung erfolgt ausschließlich in einer EU-Region auf Infrastruktur von Amazon Web Services; die serverseitigen Funktionen können im nächstgelegenen Rechenzentrum des Anbieters ausgeführt werden. Browser und App verbinden sich unmittelbar mit dem Dienst, der dabei Ihre IP-Adresse verarbeitet.
- Cloudflare, Inc. (USA)
- Auslieferung und Hosting der Website und der Web-Anwendung sowie Schutz vor Angriffen; dabei werden die Verbindungsdaten jedes Aufrufs verarbeitet. Sofern eingeschaltet, zusätzlich die Prüfung auf automatisierte Anmeldeversuche – siehe Ziffer 12. Außerdem Verarbeitung und Speicherung der Reichweitenmessung unserer Website – siehe Ziffer 13.
- Stripe Payments Europe, Limited (Irland)
- Abwicklung von Abonnement und Zahlung, einschließlich SEPA-Lastschrift. Stripe erhält dafür die E-Mail-Adresse und den Namen Ihres Betriebs. Für Betrugsprävention und die Erfüllung eigener gesetzlicher Pflichten verarbeitet Stripe Zahlungsdaten als eigener Verantwortlicher.
- Google Ireland Limited (Irland)
- Firebase Cloud Messaging für die Zustellung von Push-Benachrichtigungen – siehe Ziffer 8.
- Apple Distribution International Ltd. (Irland)
- Zustellung von Push-Benachrichtigungen auf dem iPhone, in eigener Verantwortung – siehe Ziffer 8.
- Functional Software, Inc. („Sentry“, USA)
- Technische Fehler- und Absturzberichte der Anwendung, damit Störungen erkannt und behoben werden können. Die Fehlerberichte liegen in der EU-Datenregion (Rechenzentrum in Deutschland); Konto- und Organisationsangaben des Dienstes liegen in den USA. Übermittelt werden technische Angaben zum Fehler (Meldung, Stelle im Programm, Gerät und App-Version) sowie zur Zuordnung die Benutzer-, Firmen- und Rollenkennung – keine Namen, keine E-Mail-Adressen, keine IP-Adressen und keine Inhalte wie Rechnungen oder Zeiterfassungen. Bildschirmaufzeichnungen finden nicht statt.
- OpenRouter, Inc. (USA)
- Vermittlung des Modellaufrufs für die automatische Belegerkennung. Übermittelt wird ausschließlich das jeweilige Dokument mit der Verarbeitungsanweisung; ein Zugriff auf Ihren übrigen Datenbestand besteht nicht. Keine Speicherung über die Bearbeitung hinaus, keine Verwendung zum Training von KI-Modellen. Einzelheiten in Ziffer 9.
- Anthropic, PBC (USA)
- KI-Modellanbieter, an den OpenRouter die Belegerkennung ausschließlich weiterleitet. Keine Verwendung zum Training von KI-Modellen, Speicherung von bis zu 30 Tagen zur Missbrauchserkennung. Einzelheiten in Ziffer 9.
- Plus Five Five, Inc. („Resend“, USA)
- Versand von System- und Beleg-E-Mails – Einladungen und Benachrichtigungen ebenso wie Rechnungen, Angebote, Mahnungen und Stundennachweise an die von Ihnen bestimmten Empfänger. Übermittelt werden Empfängeradresse, Betreff, Nachrichtentext und die angehängten PDF-Dateien; Kopien der Nachrichten werden in den USA gespeichert und nach 30 Tagen gelöscht. Setzt ein Betrieb einen eigenen SMTP-Server ein, erfolgt der Versand stattdessen über den von ihm gewählten Anbieter, der dann in seiner Verantwortung liegt.
- KEPTAGO LTD („Geoapify“, Zypern)
- Adresssuche und Kartenbilder – siehe Ziffer 10.
- Apple Inc. / Google LLC
- Ausschließlich für die Bereitstellung der mobilen App über App Store bzw. Google Play. Nutzungsinhalte werden dorthin nicht übermittelt.
Zusätzlich kann ein Betrieb eine Schnittstelle zu seiner eigenen Buchhaltungssoftware einrichten – derzeit zu Lexware Office (Haufe-Lexware GmbH & Co. KG, Deutschland) oder sevDesk (sevDesk GmbH, Deutschland). Diese Schnittstellen sind standardmäßig deaktiviert. Sie werden erst wirksam, wenn der Betrieb dort einen eigenen Zugang einrichtet, den Zugangsschlüssel in Werkerly hinterlegt und den Abgleich auslöst; übermittelt werden dann Kunden-, Angebots- und Rechnungsdaten dieses Betriebs. Die Auswahl des Anbieters und der Vertrag mit ihm liegen beim Betrieb – wir übermitteln lediglich auf seine Veranlassung hin. Für die Verarbeitung beim jeweiligen Anbieter gilt dessen Datenschutzerklärung.
18 Übermittlung in Drittländer
Die Datenbank und die Dateiablage von Werkerly liegen in Rechenzentren in der Europäischen Union. In Länder außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums gelangen personenbezogene Daten nur in folgenden Fällen: bei der Reichweitenmessung unserer Website (Cloudflare in den USA), beim E-Mail-Versand (Kopie der Nachricht bei Resend in den USA), bei der automatischen Belegerkennung (das einzelne Dokument bei OpenRouter und Anthropic in den USA), bei Push-Benachrichtigungen (Google und Apple), bei Fehlerberichten (Konto- und Organisationsangaben bei Sentry in den USA), bei der Prüfung auf automatisierte Anmeldeversuche, sofern eingeschaltet (Cloudflare in den USA), bei serverseitigen Funktionen unseres Datenbankanbieters – etwa der Erzeugung von PDF-Dokumenten –, soweit sie in einem Rechenzentrum außerhalb der EU ausgeführt werden, sowie bei Zugriffen unserer Dienstleister Supabase, Cloudflare und Stripe aus Drittländern zu Betrieb und Support.
Diese Übermittlungen stützen sich auf den Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission zum EU-US Data Privacy Framework, soweit der Empfänger danach zertifiziert ist, und im Übrigen – sowie für den Fall, dass der Beschluss entfällt – auf Standardvertragsklauseln nach Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO. Eine Kopie der Standardvertragsklauseln erhalten Sie auf Anfrage an die unter Ziffer 1 genannte E-Mail-Adresse.
19 Speicherdauer
- Inhalte des Betriebs
- Rechnungen, Belege, Zeit- und Personaldaten und alle übrigen Inhalte bleiben gespeichert, solange das Konto besteht. Die handels- und steuerrechtliche Aufbewahrungspflicht – acht Jahre für Buchungsbelege wie Rechnungen, zehn Jahre für Bücher und Abschlüsse (§ 147 Abs. 3 AO, § 257 Abs. 4 HGB), mindestens zwei Jahre für Arbeitszeitaufzeichnungen (§ 16 Abs. 2 ArbZG) – trifft den Betrieb. Löscht der Betrieb sein Konto oder setzt er es zurück, werden auf seine ausdrückliche Weisung auch aufbewahrungspflichtige Daten gelöscht.
- Änderungsprotokoll (Audit-Log)
- Wird unveränderlich geführt, solange das Konto besteht, und beim Zurücksetzen oder bei der Löschung des Kontos mit gelöscht.
- Unsere eigenen Abrechnungsunterlagen
- Rechnungen an die Betriebe und die zugehörigen Buchungsbelege: acht Jahre (§ 147 Abs. 3 AO, § 14b UStG).
- Konto- und Stammdaten
- Bis zur Löschung des Kontos. Danach bleiben ausschließlich ein anonymisierter Firmendatensatz und ein Löschprotokoll mit Zeitpunkt, Umfang und dem Namen der Person, die die Löschung angewiesen hat. Das Löschprotokoll bewahren wir bis zum Ablauf der regelmäßigen Verjährungsfrist auf (§§ 195, 199 BGB).
- Nachweis der Zustimmung
- Nachweise zur Zustimmung und zur Unternehmer-Bestätigung: bis zur Löschung des Kontos.
- Datensicherungen
- Datenbank und Dateien werden regelmäßig verschlüsselt auf eigenen Datenträgern in Deutschland gesichert. Gelöschte Daten verbleiben dort bis zum turnusmäßigen Löschen der Sicherungen, höchstens 14 Tage nach Erstellung einer neueren Sicherung.
- Standortdaten (Zeitbuchung)
- Werden 90 Tage nach der Buchung gelöscht – unabhängig davon, dass die Zeitbuchung selbst länger aufbewahrt werden muss. Bei Widerruf der Einwilligung werden sie nicht mehr angezeigt.
- Standortdaten (laufende Arbeitszeit)
- Es wird nur der jeweils letzte Punkt gespeichert. Er wird mit dem Ausstempeln gelöscht, spätestens 24 Stunden nach der letzten Meldung, bei einem Widerruf der Einwilligung sofort.
- Protokoll der Standort-Abrufe
- 90 Tage.
- Push-Token
- Bis zur Abmeldung in der App oder bis der Zustelldienst das Gerät als nicht mehr erreichbar meldet, etwa nach der Deinstallation der App.
- Datenexporte
- Die Exportdatei steht sieben Tage zum Abruf bereit. Danach ist sie nicht mehr abrufbar und wird gelöscht, spätestens mit dem nächsten Export oder der Löschung des Kontos; der Vermerk, dass ein Export erstellt wurde, bleibt bis zur Löschung des Kontos.
- Versandprotokolle, Angebotsannahmen und In-App-Benachrichtigungen
- Bis zum Zurücksetzen oder zur Löschung des Kontos durch den Betrieb.
- Missbrauchsschutz
- Zähler, die eine IP-Adresse enthalten, werden nur für ein Zeitfenster von höchstens einer Stunde ausgewertet und bei der nächsten Prüfung derselben Adresse gelöscht.
- Einträge auf Ihrem Endgerät
- Bis zur Übertragung an unseren Server bzw. bis zum Abmelden – siehe Ziffer 16.
- E-Mails beim Versanddienstleister
- Kopien versendeter Nachrichten samt Anhängen: 30 Tage.
- Belegerkennung
- Beim Modellanbieter bis zu 30 Tage – siehe Ziffer 9.
- Fehlerberichte
- Höchstens 90 Tage.
- Adresssuche und Karte
- Protokolle beim Geodienst höchstens 24 Stunden, in Ausnahmefällen bis zu zwei Monate.
- Support-Anfragen
- Abgeschlossene Anfragen werden samt Verlauf und angehängten Bildern zwölf Monate nach Abschluss gelöscht. Eine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht dafür nicht; offene Anfragen bleiben bis zum Abschluss bestehen. Das gilt auch für Löschanträge von Beschäftigten. Mit der Löschung des Kontos werden alle Anfragen sofort gelöscht.
- Nutzungszähler
- Zahl und Umfang der Belegerkennungen: bis zur Löschung des Kontos.
- Verwaltungsvermerke und Löschprotokoll
- Vermerke zur Betreuung eines Kundenkontos und das Löschprotokoll bleiben nach einer Kontolöschung am anonymisierten Firmendatensatz erhalten, längstens bis zum Ablauf der regelmäßigen Verjährungsfrist (§§ 195, 199 BGB).
- Prüfung auf automatisierte Anmeldeversuche
- Wir speichern kein Prüfergebnis; zur Verarbeitung bei Cloudflare siehe Ziffer 12.
- Reichweitenmessung der Website
- Einzelne Seitenaufrufe: laufender Monat und drei Monate davor, danach nur noch Monatssummen ohne Bezug zu einzelnen Besuchen, die nach 25 Monaten gelöscht werden – siehe Ziffer 13.
- Warteliste
- Siehe Ziffer 23.
20 Ihre Rechte
Sie haben uns gegenüber die folgenden Rechte hinsichtlich Ihrer personenbezogenen Daten:
- Auskunft (Art. 15)
- Sie können einen Datenexport direkt in der App anfordern („Einstellungen → Datenschutz & Konto“). Nutzer mit der Rolle Chef erhalten den Bestand des Betriebs, alle übrigen Nutzer die sie betreffenden Daten. Darüber hinaus erteilen wir Auskunft auf Anfrage an die unter Ziffer 1 genannte Adresse.
- Berichtigung (Art. 16)
- Unrichtige Daten können Sie überwiegend selbst in der App korrigieren; einzelne Stammdaten von Beschäftigten, etwa Name oder Geburtsdatum, ändert der Betrieb.
- Löschung (Art. 17)
- Als Inhaber können Sie das Konto in den Einstellungen löschen – vorbehaltlich unserer eigenen gesetzlichen Aufbewahrungspflichten. Als Beschäftigter beantragen Sie die Löschung Ihres Zugangs in der App; darüber entscheidet Ihr Betrieb (Ziffer 15).
- Einschränkung (Art. 18)
- Sie können die Einschränkung der Verarbeitung verlangen.
- Datenübertragbarkeit (Art. 20)
- Der Export erfolgt als ZIP-Archiv in strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Formaten (JSON und CSV) zusammen mit den hochgeladenen Originaldateien.
- Widerspruch (Art. 21)
- Gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen können Sie aus Gründen Ihrer besonderen Situation widersprechen.
- Widerruf (Art. 7 Abs. 3)
- Erteilte Einwilligungen – etwa zum Standort – können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
Unabhängig davon steht Ihnen ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde zu (Art. 77 DSGVO). Die für uns zuständige Behörde ist das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA), Promenade 18, 91522 Ansbach.
Beachten Sie bitte Ziffer 2: Betreffen Ihre Daten die Nutzung durch Ihren Arbeitgeber, ist dieser Ihr Ansprechpartner.
21 Datensicherheit
Die Übertragung erfolgt ausschließlich verschlüsselt über TLS; gespeicherte Daten sind im Ruhezustand verschlüsselt. Passwörter werden nie im Klartext gespeichert. Die Daten der einzelnen Betriebe sind auf Datenbankebene durch zeilenbasierte Sicherheitsregeln (Row Level Security) voneinander getrennt, sodass ein Betrieb ausschließlich auf seine eigenen Daten zugreifen kann.
Der Zugriff durch uns ist auf das für Betrieb und Support unbedingt erforderliche Maß beschränkt. Administrative Zugänge sind mit Zwei-Faktor-Authentifizierung geschützt.
22 Keine automatisierte Entscheidungsfindung
Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling im Sinne des Art. 22 DSGVO findet nicht statt. Es erfolgt insbesondere keine automatisierte Bewertung der Leistung oder des Verhaltens von Beschäftigten.
Die Software weist auf mögliche Überschreitungen der Höchstarbeitszeit, auf fehlende Pausen oder Ruhezeiten und auf fehlende Pflichtangaben in Rechnungen hin. Diese Hinweise sind Hilfen für den Betrieb und die betroffene Person; sie lösen keine Entscheidung aus. Beschäftigte sehen dabei nur die Hinweise zu ihren eigenen Zeiten, die Betriebsleitung die des Betriebs.
23 Warteliste zur Release-Benachrichtigung
Bis zum 9. September 2026 konnten Sie sich auf unserer Website benachrichtigen lassen, sobald Werkerly startet. Dafür haben wir Ihre E-Mail-Adresse sowie – soweit Sie sie freiwillig angegeben haben – Ihren Namen und Ihr Gewerk verarbeitet.
Wir haben das sogenannte Double-Opt-in-Verfahren verwendet: Nach Ihrer Eintragung erhielten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst nach dem Anklicken wurden Sie in die Liste aufgenommen; ein unbestätigter Eintrag wird nicht für den Versand genutzt.
Zum Nachweis Ihrer Einwilligung speichern wir zusätzlich Zeitpunkt und IP-Adresse der Eintragung sowie der Bestätigung, außerdem die Seite, von der aus Sie sich eingetragen haben.
Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) für den Versand und unser berechtigtes Interesse an der Nachweisbarkeit dieser Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) für die Protokolldaten.
Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen – über den Abmeldelink in jeder Nachricht oder formlos an die unter Ziffer 1 genannte Adresse. Wir löschen Ihren Eintrag dann, spätestens jedoch, sobald die Benachrichtigung zum Start versandt wurde und die Liste ihren Zweck erfüllt hat.
Für den Versand dieser Nachrichten setzen wir denselben E-Mail-Dienstleister ein wie für die übrigen Systemnachrichten (siehe Ziffer 17).
24 Änderungen dieser Erklärung
Wir passen diese Datenschutzerklärung an, sobald sich die Verarbeitung ändert – etwa bei neuen Funktionen oder Dienstleistern. Maßgeblich ist die jeweils hier veröffentlichte Fassung, erkennbar am oben genannten Stand.
Enver Eser · Wemodo · Feuerbachstraße 1A · 89331 Burgau